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Der Arbeitskreis Netzwerk für ganz Nordrhein-Westfalen


Der Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V. ist ein Zusammenschluss von 29 NS-Gedenkstätten, Dokumentations- und Begegnungszentren, Lern- und Erinnerungsorten in Nordrhein-Westfalen. Als gemeinnütziger Verein fördert er die Zusammenarbeit seiner Mitglieder in der Forschung zum Nationalsozialismus, deren Präsentation durch Publikationen, Ausstellungen und Veranstaltungen sowie der historisch-politischen Bildung.
Hier erhalten Sie umfassende Informationen über die einzelnen Einrichtungen, aktuelle Meldungen, Veranstaltungs- und Literaturtipps sowie eine umfangreiche Datenbank mit Links zu den Gedenkstätten in anderen Bundesländern.

Aktuelles Neuigkeiten Rund um den Arbeitskreis

Neugründung: Verband der Gedenkstätten e.V.

Nach über zwei Jahrzehnte geführten Diskussionen über eine bundesweite Interessensvertretung der Gedenkstätten, Erinnerungsorte und —initiativen in Deutschland war es endlich soweit: Am 9. Dezember 2020 gründeten die Delegierten der Landesarbeitsgemeinschaften der Gedenkstätten, Erinnerungsorte und —initiativen aus neun Bundesländern zusammen mit dem Gedenkstättenreferat und der AG KZ—Gedenkstätten einen eigenen Dachverband.

Trauer um Stefan Becker

Langjähriger Mitarbeiter des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte Nordrhein-Westfalen starb plötzlich im Alter von 38 Jahren in Köln.

"Im Stillen gedenken - im stillen Gedenken. Gegen das Vergessen." - Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus am 09. November

Die Gedenkstätten und - Erinnerungsorte im Arbeitskreis hatten für den 09. und 10. November zu zahlreichen Veranstaltungen geladen, um den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken. Leider müssen diese aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Daher rufen die Gedenkstätten zum Erinnern in Distanz auf.

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Gedenkstätten in NRW

Münster
Februarstreik und deutsche Ordnungspolizei - Interview mit Christoph Spieker
Vor 80 Jahren fand der Februarstreik in Amsterdam und weiteren niederländischen Städten statt: Tausende legten am 25. Februar 1941 ihre Arbeit nieder – ein erstes Zeichen des Widerstandes gegen die deutschen Besatzer und ihre antijüdischen Maßnahmen. Erst am 26. Februar griffen die deutschen Besatzer durch. Auf der Gegenseite der Streikenden stand unter anderem die deutsche Ordnungspolizei, an ihrer Spitze Befehlshaber Otto Schumann, der 1942 durch den früheren in Münster ansässigen BdO des Wehrkreises VI, Heinrich Lankenau abgelöst wurde. In einem Interview sprach Christoph Spieker, Leiter des Geschichtsorts Villa ten Hompel, nun über die Rolle der Polizei bei der Provokation und Niederschlagung des Februarstreiks, das Verhältnis der Polizei zur niederländischen Bevölkerung und die Erinnerung an den Streik sowie die Aufarbeitung der polizeilichen Beteiligung an den Verbrechen.

Münster
Purim in der Jüdischen Gemeinde: Villa ten Hompel lärmt, feiert und freut sich mit!
Traditionsfest fällt dank technischer Unterstützung aus dem Geschichtsort keinesfalls aus. Vielmehr wird online gefeiert: Vorsitzender Sharon Fehr und die Kantorei danken Erik Hafermalz, Jonas Marquardt, Stefan Querl, Peter Römer, Bernd Rösner und Corinna Koselleck für ihre direkte Hilfe.

Münster
Broschüre: Orte der Erinnerung in Riga
Gedenken und Mahnung. Unter diesem Titel hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge kürzlich eine Broschüre veröffentlicht zu zentralen Orten der nationalsozialistischen Judenvernichtung in Riga.

Münster
Generationswechsel am Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster
Leitungsstelle und Nachfolge von Dr. Christoph Spieker ausgeschrieben / Bewerbungen sind möglich bis zum 7. März 2021


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